Bernard Katz
Sir Bernard Katz (* 26. März 1911 in Leipzig; † 20. April 2003 in London) war Biophysiker und Neurophysiologe.
Katz studierte an der Universität Leipzig Medizin, wo er 1934 promovierte. Nach seiner Emigration nach England im Februar 1935 (er war russisch-jüdischer Herkunft), forschte und lehrte er mit Unterbrechungen am University College London.
Für seine Arbeiten über die quantisierte Form der synaptischen Informationsübertragung erhielt er 1970 neben Ulf von Euler und Julius Axelrod den Nobelpreis für Medizin. 1952 wurde er als Mitglied („Fellow“) in die Royal Society gewählt, die ihm 1967 die Copley-Medaille verlieh. 1969 wurde der vielfach geehrte Forscher zum Ritter geschlagen. 1982 wurde er in den Orden Pour le mérite für Wissenschaft und Künste aufgenommen.
Nach ihm ist auch die Goldmann-Hodgkin-Katz-Gleichung benannt, nach der sich das Ruhemembranpotential von Zellen ausrechnen lässt.
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