Emmerich am Rhein
Emmerich am Rhein ist eine Hansestadt am unteren rechten Niederrhein im Nordwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen. Sie gehört als Mittlere kreisangehörige Stadt zum Kreis Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf und ist Mitglied der Euregio Rhein-Waal.
[Bearbeiten] Geographische Lage
Emmerich gehört geographisch zum Niederrheinischen Tiefland.
Die Innenstadt liegt auf einer Höhe von 17 Metern über NN. Der tiefste Punkt des Stadtgebietes liegt im Rheinvorland mit 13 Metern.
Der Eltenberg mit einer Höhenlage bis zu 82 Metern wird der naturräumlichen Haupteinheit Eltener Höhen zugeordnet.
[Bearbeiten] Ausdehnung des Stadtgebiets
Das Emmericher Stadtgebiet wird im Süden durch den Rhein (Rheinmitte) begrenzt, im Westen und Norden durch die Staatsgrenze zu den Niederlanden. Im Osten grenzt es an das Reeser Stadtgebiet.
Die Gesamtfläche des Stadtgebietes beträgt 8.011,46 Hektar.
Teilt man die Katasterfläche in der amtlichen Statistik nach der tatsächlichen Art der Nutzung auf, ergeben sich 62,6 % landwirtschaftliche Nutzung, 7,0 % Waldfläche, 7,1 % Wasserfläche, 1,2 % Erholungs- und Friedhofsfläche, 14,0 % Gebäude-, Frei- und Betriebsfläche, 6,7 % Straßen, Wege und Plätze sowie 1,4 % sonstige Flächen.[2]
Ein leicht anderes Bild der Flächennutzung ergibt sich, wenn man statt der amtlichen Statistik eine Auswertung von Satellitenbildern zugrundelegt. Von der Gesamtfläche des Stadtgebietes werden danach 43,16 % als Wiese und Weide und 27,81 % als Acker genutzt. 14,17 % sind versiegelt (4,28 % geringer Versiegelungsgrad (< 40 %), 7,27 % mittlerer Versiegelungsgrad (40–80 %), 2,62 % hoher Versiegelungsgrad (> 80 %)). Aus Wald bestehen 10,42 % der Fläche (Nadelwald 1,38 %, Mischwald 2,93 %, Laubwald 6,11 %). 4,2 % sind Wasserflächen, 0,24 % sind Kiesgruben/Abbaugebiete oder Baustellen.[3]
Die Stadt Emmerich am Rhein grenzt im Norden an die Gemeinden Montferland und Oude IJsselstreek (beide Provinz Gelderland (NL)), im Osten an die Stadt Rees, im Süden in der Rheinmitte an die Städte Kleve und Kalkar sowie im Westen an die Gemeinde Rijnwaarden und die Stadt Zevenaar (beide in der Provinz Gelderland (NL)).
Räumlich ist das Stadtgebiet in folgende zehn Stadtteile gegliedert[4]
- drei Stadtteile auf historischem Gebiet (18397 Einwohner):
- sieben Stadtteile aus früher selbständigen Gemeinden:
Die Differenz der Einwohnerzahlen zur obengenannten Gesamteinwohnerzahl beruht auf der differierenden Zählweise zwischen LDS und KRZN.
Christophorus-Statue auf der Rheinpromenade
Die erste vorrömische Besiedlung der Region Emmerich geschah durch die Germanen, genauer die Chamaver, Menapier, Usipeten und Attuarier. Später siedelten dort die Römer. Im dritten Jahrhundert schlossen sich die Chamaver mit einigen Bundesgenossen zum Frankenbund gegen Rom zusammen. Im Jahre 353 drangen Franken, Sachsen und Alemannen über den Rhein vor und eroberten viele Gegenden Galliens, bis Julianus Apostata sie niederschlug. Die Chamaver spielten nach wie vor bei den Franken eine Hauptrolle. Im siebten Jahrhundert hieß ihr Land Amabia, im achten und neunten Jahrhundert Amorland, Hamarland und Hamaland.
Etwas östlich des heutigen Stadtkerns wurden 1963 einige frühmittelalterliche Gräber entdeckt, die für ihre Zeit (frühes 8. Jahrhundert) recht reich ausgestattet waren.[5] Um 700 gründete Willibrord die Missionsstation Emmerich im Bistum Utrecht und weihte die erste Martinskirche. Die erste urkundliche Nennung unter dem Namen Villa Embrici ist aus dem Jahr 828 überliefert.[6] Es folgten der Normannensturm im 9. Jahrhundert und die Herrschaft des Propstes des Kollegiatstiftes. 1040 erfolgte der Bau der Stiftskirche St. Martini.
Am 31. Mai 1233 erhob Graf Otto von Zutphen und Geldern mit Ermächtigung des römischen Kaisers Friedrich II. und des deutschen Königs Heinrich (VII.) (Vater und Sohn) Emmerich zur königlichen und des Reiches Stadt. 1355 wurde Emmerich an Graf Johann von Kleve verpfändet und verblieb fortan bei der Grafschaft, beziehungsweise beim Herzogtum Kleve.
Zwischen 1307 und 1570 stand Emmerich in enger Verbindung zur Hanse. Handel und Handwerk blühten. Neben der Bierbrauerei war es vor allem die Wollweberei, deren Gilde in der Stadt bis in das Jahr 1299 zurückreicht, die den Wohlstand begründete. Seit dem 14. Jahrhundert war Emmerich von Mauern umgeben und mit Toren gesichert. Die Aldegundiskirche stammt aus dem 15. Jahrhundert.
Es folgten die Drangsale, die der Abfall der Niederlande von der spanischen Herrschaft im Gefolge hatte. Im Dreißigjährigen Krieg hatte Emmerich weniger zu leiden als im Siebenjährigen, doch bald wieder unter den kriegerischen Folgen der Französischen Revolution und der napoleonischen Unternehmungen. Seit Anfang des 16. Jahrhunderts gab es in Emmerich ein Gymnasium. Diese Schule bestand bis 1811.
In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte die Dampfschifffahrt ihre Höchstleistung und verlieh dem Emmericher Hafen große Bedeutung. Am 20. Oktober 1856 wurde die Eisenbahnstrecke Oberhausen–Arnheim der Köln-Mindener Eisenbahn eröffnet. Ursprünglich sollte sie nicht über Emmerich führen, doch die Stadt Emmerich hatte dagegen Einspruch erhoben.
Im Jahre 1890 wurde der Telefonverkehr eingerichtet.
Im Juli 1901 hatte Emmerich erstmals über 10.000 Einwohner. 1905 erzeugte das städtische Elektrizitätswerk den ersten elektrischen Strom für die Stadt.
Im Ersten Weltkrieg war Emmerich Garnisonsstadt. Der Post- und Eisenbahnverkehr wurde eingeschränkt, die bisher in Emmerich ausgeübten Grenzkontrollen wurden nach Elten verlegt. Emmerich war Anfangs- und Endstation für die preußischen Züge.
Am 20. November 1918 wurde auch in Emmerich ein Arbeiter- und Soldatenrat gegründet. Am 17. Dezember besetzten belgische Truppen Emmerich, sie verließen die Stadt im Jahre 1921. Im Ruhrkampf kam es am 13. Februar 1923 zu einer erneuten Besetzung der Stadt.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde Emmerich am 7. Oktober 1944 zu 91% durch einen britischen Luftangriff zerstört.[7][8][9]
Im nahegelegenen Reichswald und im Umfeld der heutigen Stadt fand im Februar 1945 die sogenannte Schlacht im Reichswald statt.
1949 wurde Elten im Rahmen der Niederländischen Annexionspläne nach dem Zweiten Weltkrieg an die Niederlande angegliedert; mit Vertrag vom 8. April 1960 wurde die Rückgliederung an die Bundesrepublik Deutschland beschlossen und am 1. August 1963 vollzogen.
Am 7. Oktober 1960 havarierte das Schiff Tina Scarlett auf dem Rhein bei Emmerich.
Am 18. Juni 1965 fand an der neu errichteten Rheinbrücke Emmerich nach dreijähriger Bauzeit das Richtfest statt, am 3. September 1965 wurde sie eröffnet.
1966 wurde die Bahnlinie Hollandstrecke elektrifiziert.
Seit dem 1. Februar 2001 heißt die Stadt Emmerich am Rhein, vorher war der Name Emmerich.[10]
Am 28. November 2004 verschmolzen die vier katholischen Stadtgemeinden St. Martini, St. Aldegundis, Heilig-Geist und Liebfrauen zur neuen Stadtpfarre St. Christophorus.
Im Jahre 1903 wurden die Orte Leegmeer und Speelberg in die Stadt Emmerich eingemeindet.[11]
Am 1. Juli 1969 wurden im Zuge des ersten kommunalen Neugliederungsprogramms die bis dahin selbstständigen Gemeinden Borghees, Hüthum und Klein-Netterden des ehemaligen Amtes Elten sowie die Gemeinden Dornick, Praest und Vrasselt des ehemaligen Amtes Vrasselt mit der Stadt Emmerich zusammengeschlossen.
Am 1. Januar 1975 wurde auf Grundlage des Niederrhein-Gesetzes im Zuge des zweiten Neugliederungsprogramms die Gemeinde Elten in die Stadt Emmerich eingegliedert
Gleichzeitig wurde der Altkreis Rees aufgelöst und das frühere nördliche Kreisgebiet mit dem ehemaligen Kreis Geldern und Teilgebieten des Kreises Moers zum neuen niederrheinischen Großkreis Kleve zusammengefügt. Emmerich ist seitdem kreisangehörige Gemeinde des Kreises Kleve.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
| Jahr
| Einwohner
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| 1532 | 3.250
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| 1816 | 4.442
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| 1858 | 7.397
|
| 1871 | 7.809
|
| 1880 | 8.900
|
| 1890 | 9.622
|
| 1895 | 9.946
|
| 1900 | 10.526
|
| 1910 | 13.418
|
| Jahr
| Einwohner
|
| 1925 | 13.647
|
| 1933 | 14.545
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| 1939 | 16.381
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| 1945 | 441
|
| 1946 | 7.022
|
| 1950 | 9.074
|
| 1968 | 18.356
|
| 1970 | 24.122
|
| 1987 | 27.924
|
Seit 1975 liegen jährliche Einwohnerzahlen vor:
Seit der letzten Kommunalwahl am 30. August 2009 sind im Stadtrat CDU (41,4 %, 15 Sitze), SPD (23,8 %, 8 Sitze), BGE (BürgerGemeinschaft Emmerich) (20,5 %, 7 Sitze), Grüne (5,3 %, 2 Sitze), Linke (4,5 %, 2 Sitze) und FDP (4,5 %, 2 Sitze) vertreten. Der Bürgermeister wird von der CDU gestellt.[12]
- Die Ortsteile Leegmeer und Speelberg wurden eingemeindet und die Emmericher Baugenossenschaft gegründet.
- 1910–1922: Heinrich Langen
- Das Kriegerehrenmal im Rheinpark wurde fertig gestellt. Geprägt ist seine Amtszeit durch einige Friedensjahre, durch die Zeit des Ersten Weltkrieges und durch vier Jahre Nachkriegszeit.
- Die Verschönerung des Stadtbildes war Dr. Alff ein besonderes Anliegen. Seinen Dienst musste er aus politischen Gründen beenden.
- 1933–1934: Peter Schuster
- Er war kommissarischer Bürgermeister nach der Machtergreifung.
- Das Rathaus wurde neu gebaut und das Stadtgebiet wesentlich vergrößert.
- Er wurde vom englischen Ortskommandanten eingesetzt.
- 1946–1948 und 1952–1961: Paul Maria van Aaken
- Als Architekt war er wesentlich am Wiederaufbau der Stadt beteiligt.
- Wiederaufbauarbeiten am Rathaus, Grundsteinlegung der Germaniasiedlung und Bau von städtischen Wohnungen.
- Er gehörte zu den Mitbegründern der Volkshochschule.
- Zahlreiche öffentliche Gebäude wurden errichtet, die Rheinbrücke gebaut, die Autobahn fertig gestellt und die Eisenbahnstrecke elektrifiziert. Emmerich wurde um 6 Ortsteile erweitert.
- Er war ein volksnaher Bürgermeister, Die erste Fußgängerzone wurde gebaut, der Karneval bekam mit einem Umzug einen neuen Höhepunkt und die erste Städtepartnerschaft wurde geschlossen.
- Die Gymnasien wurden zusammengelegt und die ehemaligen jüdischen Mitbürger aus aller Welt besuchten Emmerich.
- 1989–1992: Willi Heering
- 1992–1994: Irene Möllenbeck
- 1994–1999: Klaus Krebber
- 1999–2004: Horst Boch
- seit 2004: Johannes Diks[13]
„Die Stadt führt ein redendes Wappen, das schon auf städtischen Siegeln des 14. Jahrhunderts vorkommt, seit dem Mittelalter. Emmerich erhielt 1233 durch Graf Otto von Geldern Stadtrecht.
In Emmerich stehen Wappen und Siegel nebeneinander.
Das Wappen ist ein im roten Wappenschild stehender gehenkelter weißer Eimer.
Das Bild des Stadtsiegels: hinter einer zinnenbekrönten Stadtmauer erheben sich drei runde Festungstürme. Der breitere Mittelturm ist bis in halbe Höhe als zinnenbekrönter Rundturm ausgeführt, geht dann im oberen Teil aber in einen schlankeren viereckigen Turm über, der mit einer nach allen Seiten vorkragenden Brüstung und einer gefälteten Haube abschließt. Die niedrigeren Seitentürme tragen ebenfalls Faltdächer. Über ihnen, beiderseits des Mittelturms, befinden sich zwei schräg angeordnete Wappenschilde, die jeweils einen Eimer zeigen. Umschrift Sigillum Burgentium in Embrica.“
– Hauptsatzung der Stadt Emmerich am Rhein[14]
Die Umschrift bedeutet Siegel der Bürger in Emmerich. Ein Wappenbrief ist nicht nachgewiesen. Es ist selten, dass Wappen und Siegel einer Stadt unterschiedlich sind. Die Herkunft des Eimers auf dem Wappen konnte auch durch ein Gutachten (1910) nicht geklärt werden. Auch die Frage, ob es sich um ein redendes Wappen handelt, ist umstritten.[15]
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
Emmerich unterhält mit folgenden Städten Städtepartnerschaften:
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
PAN-Kunstforum (Plakatmuseum)
- Im Rheinmuseum werden 130 Schiffsmodelle, eine Radaranlage, Fischpräparationen, Rheinlaufkarten, eine historische Christophorusfigur und eine stadtgeschichtliche Sammlung gezeigt. Zu sehen sind außerdem ein Ein-Mann-U-Boot, Typ BIBER aus dem Zweiten Weltkrieg und Ausstellungen zur Rheinschifffahrt, Stadtgeschichte und Fischerei.
- PAN-Kunstforum/Plakatmuseum
- Die umfangreiche Plakatsammlung Ernst Müllers wird gelegentlich in der ehemaligen Schokoladen-Fabrik Lohmann in wechselnden Ausstellungen gezeigt.
Christuskirche (evangelisch)
Durch die massiven Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg existiert in Emmerich nur wenig alter Baubestand.
- Die evangelische Kirche ist eine der wenigen Kirchen, deren Gottesdienstraum sich im ersten Stock befindet. Im Erdgeschoss befindet sich der Gemeindesaal.
- Die 1965 freigegebene Brücke ist mit einer Länge von 1228 m und 500 m Spannweite die längste Hängebrücke Deutschlands. Sie wird täglich von ca. 500 Schiffen passiert. Die Brücke wird in Anlehnung an die Golden Gate Bridge in San Francisco auch als „Golden Gate vom Niederrhein“ bezeichnet. Das Brückenwappen gestaltete Waldemar Kuhn.
- Die 1966 erbaute katholische Kirche fällt besonders durch ihre Kreuzdarstellung aus Schrott von Waldemar Kuhn und den abstrakten Kreuzweg aus Leinen auf. Die architekturgeschichtliche Entwicklung zur Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils prägte die Bauweise der Kirche.
- Die im 11. Jahrhundert erbaute Kirche fällt vor allem durch die romanische Choranlage, die Krypta und den reichen Kirchenschatz auf.
- Sie ist die älteste der Emmericher Kirchen. Die erste Kirche des 967 gegründeten kaiserlichen Reichsstiftes wurde im 12. Jahrhundert durch eine dreischiffige romanische Basilika ersetzt. Diese wurde 1585 durch Feuer zerstört, 1670 zweischiffig wieder aufgebaut, 1945 durch Artilleriebeschuss stark beschädigt und 1950 bis 1965 restauriert und um das Seitenschiff erweitert.
- Sie wurde 1474 geweiht. Der westliche Teil und der Turm kamen 1483 dazu. Die Kirche wurde 1854 und 1909 erneuert. Beim Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg verzichtete man auf die Wiederherstellung des erst 1870/71 aufgesetzten spitzen Turmhelmes und beließ es beim früheren flachen Turmabschluss.
- Apostolische Kirche am Stadtgarten
- Nach der Spaltung von der Neuapostolischen Kirche 1955 bestand die Apostolische Gemeinde 10 Jahre lang in provisorischen Räumen, ehe am 14. November 1965 nach sechsmonatiger Bauzeit die eigene Kirche eingeweiht werden konnte.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Emmerich bildet das Tarifgebiet 41 des Verkehrsverbundes VGN und ist aufgeteilt in vier Tarifzonen. Der Busverkehr wird von der NIAG durchgeführt. Im Auftrag der NIAG werden auch Busse der Firmen Look, ONV und von Mulert eingesetzt, so dass es weder einheitliche Standards (z.B. Barrierefreiheit, Komfort) noch ein einheitliches Corporate Design gibt.
Überörtlich gibt es drei Buslinien.[16] Im Stundentakt fährt ein sogenannter Schnellbus (Linie SB58) über Kleve nach Nimwegen. Ebenfalls im Stundentakt fährt die Buslinie nach Rees (Linie 88). Am Abend kann diese Linie nur nach Voranmeldung genutzt werden, da ein Taxibus nach Bedarf eingesetzt wird. Die Linie nach 's-Heerenberg (NL) (Linie 91, 9mal täglich) wird nicht mit Bussen, sondern mit Taxis bedient. Die Emmericher Nachbargemeinden Oude IJsselstreek, Rijnwaarden und Zevenaar sind mit dem ÖPNV nicht direkt zu erreichen.
Innerörtlich verkehren drei Buslinien.[16] Diese fahren von der Innenstadt über Leegmeer, Speelberg und Hüthum nach Elten (Linie 92, Zweistundentakt), über Vrasselt und Dornick nach Praest (Linie 93, 7mal täglich) und über Borghees nach Elten (Linie 94, Zweistundentakt).
Am Wochenende, an Feiertagen und in den Schulferien sind die Busangebote ausgedünnt. Neben Fahrausweisen der VGN sind nach Anerkennungstarif auch niederländische Fahrausweise gültig.[17]
Seit dem 11. November 1986 fährt in Emmerich ein Bürgerbus (Linie bEm, 10mal täglich). Der Bürgerbus verbindet die Ortsteile Leegmeer und Speelberg mit dem Stadtzentrum. Er transportiert pro Jahr ca. 11.000 Fahrgäste, Tendenz steigend.[18]
Der Bahnhof Emmerich liegt ungefähr einen Kilometer nordöstlich des Stadtzentrums an der zweigleisigen elektrifizierten Hollandstrecke (DB-Kursbuchstrecke 420), auf der neben dem Güterverkehr im Schienenpersonenfernverkehr täglich drei Nachtreisezüge von Amsterdam nach Kopenhagen, Mailand, München, Prag, Wien und Zürich mit einem Halt in Emmerich und im Schienenpersonennahverkehr täglich im Stundentakt der Rhein-Express (RE 5) und in der Hauptverkehrszeit die Regionalbahn „Der Weseler“ (RB 35) verkehren.
Darüber hinaus gibt es in Emmerich eine weitere Station, den Haltepunkt Praest an der Strecke nach Wesel, der vom Rhein-Express (RE 5) und von der Regionalbahn Der Weseler (RB 35) nach Bedarf bedient wird.
Durchgeführt wird der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) von der DB Regio NRW.
Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif der Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VGN) und tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.
Zwischen dem 6. November 1914 und dem 24. Februar 1945 verkehrten in der Stadt Straßenbahnen der Kleinbahn Wesel-Rees-Emmerich und zwischen dem 4. Juni 1903 und dem 18. September 1944 die Züge der niederländische Kleinbahn Tramweg Maatschappij Emmerik-Zutphen.
Siehe auch: Eisenbahn-Trajekt Spyck–Welle
Bis zum Jahr 2000 war Emmerich auch EC-Bahnhof. Durch den Einsatz mehrsystemfähiger ICE entfiel der bis dahin nötige Lokwechsel und auch der Halt in Emmerich. Dadurch gibt es keine schnellen Bahnverbindungen Richtung Ruhrgebiet und keine direkten ÖPNV-Verbindungen in die nächste (30 km entfernte) Großstadt Arnheim (NL) mehr.[19] Es besteht lediglich eine Busanbindung nach Nimmegen mit Anschluss an einen Regionalexpress nach Arnheim. Die Fahrzeit von Emmerich bis Arnheim beträgt ca. zwei Stunden.
In Emmerich betreibt die Bahn mit dem GLW Emmerich ein dezentrales Bahnstromumformerwerk.
Emmerich ist durch die Bundesautobahn 3 (E 35) mit zwei Abfahrten im Stadtgebiet und die Bundesstraßen B 8 und B 220 an das Fernstraßennetz angebunden.
Über den Rhein bei Emmerich spannt sich die längste Hängebrücke Deutschlands und verbindet als Teil der Bundesstraße 220 die Städte Emmerich und Kleve.
Rheinstrom und Städtischer Rheinhafen Emmerich
In Emmerich erscheinen zwei Tageszeitungen mit Lokalredaktion, die Rheinische Post und die Neue Rhein Zeitung (montags bis samstags).
Es erscheinen wöchentlich drei Anzeigenblätter mit lokalen Informationen, der Stadtanzeiger Emmerich-Rees (mittwochs und sonntags), die Niederrhein-Nachrichten (samstags) sowie der Kurier am Sonntag (Sonntag).
[Bearbeiten] Öffentliche Einrichtungen
Emmerich ist seit 1878 Sitz des Amtsgerichts, zuständig für die Städte Emmerich am Rhein und (seit 1975) Rees. 1906 wurde es dem Oberlandesgericht Düsseldorf zugeteilt, die Zuteilung zum Landgericht Kleve erfolgte 1912. Seit 1914 residiert es im Gerichtsgebäude an der Seufzerallee.[20]
[Bearbeiten] Gesundheit und Alter
Das Willibrord-Spital ist das Emmericher Krankenhaus und befindet sich seit 1861 am heutigen Platz. Es ist als Stiftung organisiert und bietet 293 Betten in 5 Hauptabteilungen (Innere Medizin, Chirurgie, Orthopädie, Gynäkologie, Rheuma-Tagesklinik, Anästhesie, Intensivmedizin, Röntgen- und Nuklearmedizin). Rechnerisch gibt es 420 Vollzeitstellen, die sich auf ca. 780 Mitarbeiter verteilen. Damit ist dies Emmerichs größter Arbeitgeber.[21]
In Emmerich gibt es drei Altenheime, die zum Teil auch Seniorenwohnungen anbieten. Die Senioreneinrichtung Willikensoord in der Altstadt bietet 83 Plätze im Heimbereich sowie 60 Seniorenwohnungen. Ebenfalls in der Altstadt befindet sich St. Augustinus mit 72 Plätzen. Das Altenzentrum St.-Martinus-Stift in Elten bietet 80 Heimplätze und 67 Seniorenwohnungen.[22][23][24]
Emmerich war im Ersten Weltkrieg und dann wieder von 1969 bis 2008 Garnisonsstadt. In der in den 1960er Jahren gebauten nach dem Prinzen Moritz-von-Nassau benannten Kaserne waren das Pionierbataillon 140 und das teilaktive Pionierbataillon 810 sowie weitere kleinere Dienststellen mit insgesamt ca. 900 Soldaten stationiert. Der Standort Emmerich wurde am 30. Juni 2008 geschlossen.
Neben der seit 1831 auf dem Geistmarkt befindlichen Postfiliale der Deutschen Post (mit Postbank-Finanzcenter) gibt es Postfilialen im Einzelhandel in der Altstadt, in Speelberg und in Elten sowie drei Verkaufspunkte für Brief- und Paketmarken. Eine Packstation der Post-Tochterfirma DHL wurde auf dem Parkplatz des Discounters Aldi eingerichtet.[25]
Das dem Hauptzollamt Duisburg zugeordnete Zollamt Emmerich bearbeitet mit 230 Mitarbeitern die Bereiche Zollamt, Finanzkontrolle Schwarzarbeit sowie Vollstreckung.[26]
[Bearbeiten] Weitere öffentliche Einrichtungen
In Emmerich befindet sich die Polizeiwache und das Kriminal- und Verkehrskommissariat Emmerich am Rhein. Ferner sind Dienststellen der Agentur für Arbeit Wesel, des Deichverbands Bislich–Landesgrenze, des Wasser- und Schifffahrtsamts Duisburg-Rhein sowie der Wasserschutzpolizei ansässig.
In Emmerich gibt es 13 Kindergärten (davon 7 katholische, 2 evangelische und 4 freie), drei Kindertagesstätten, sechs Grundschulen (davon 3 katholische und 3 Gemeinschaftsgrundschulen), eine Sonderschule, zwei Hauptschulen, eine Realschule und ein Gymnasium.[27] Im Schuljahr 2008/2009 wurden 3.512 Schüler an den 11 allgemeinbildenden Schulen in 142 Klassen von 221 Lehrern (davon 35,7 % in Teilzeit) unterrichtet. Frauen sind unter den Lehrpersonen mit insgesamt 69,7 % (an den Grundschulen mit 89,9 %) überrepräsentiert.[28]
Erwachsenenbildung wird angeboten von der Volkshochschule und den kirchlichen Trägern Haus der Familie und Evangelische Familienbildungsstätte.
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
- Akzo Nobel (Chemie)
- BLG Logistics Group (Logistik Dienstleister)
- Convent Spedition GmbH (Logistik)
- Brother (Industrienähmaschinen)
- BSN-JOBST (Medizinische Kompressionsstrümpfe)
- Croda (Chemie)
- Deutsche Giessdraht (Kupfer-Giesswalzdraht)
- Frutarom (Aromen, Extrakte und Lebensmittelzubereitungen)
- H. von Gimborn GmbH (Heimtiernahrungsmittel)
- KAO Chemicals (Chemie)
- Katjes (Süßwaren)
- Konica Minolta (Bürogeräte)
- NRF Deutschland GmbH (Kühlerfabrik)
- Oleon (Chemie)
- Pusteblume GmbH (Wohnaccessoires)
- Probat (Kaffeeröstmaschinen)
- Spedition Holtkamp (Logistik)
[Bearbeiten] Ehrenbürger von Emmerich
- 1875, 19. Januar Georg Kraushaar (* 1. Juni 1785, † 27. November 1880), Wasserbau- und Deichinspektor, wasserbautechnischer Einsatz für die Uferböschung der Stadt
- 1882, 26. Juni Andreas Dederich (* 30. Januar 1804, † 1. Mai 1886), Professor am staatlichen Gymnasium, Verdienste um die Stadtgeschichte
- 1897, 26. Mai Otto Reinhardt (* 11. März 1819, † 2. Juli 1907), evangelischer Pfarrer, Stiftungen für Arme und für den Rheinpark
- 1897 Jakob Troost (* 5. Oktober 1820, † 16. April 1899), katholischer Pfarrer, Verdienste um Krankenhaus und Waisenhaus
- 1901, 29. November Bernhard Sprickmann Kerkerinck (* 29. März 1837, † 28. Dezember 1915), Amtsgerichtsrat, Stiftung zur Versorgung von Säuglingen und Kranken
- 1930, 20. November Max Ostermayer (* 20. November 1860, † 27. Mai 1942), Kaufmann, langjährige Verdienste für die Stadt, u. a. als ehrenamtlicher Beigeordneter, Stadtverordneter und Vorsitzender des Ausschusses für die Verteilung von Lebensmitteln
- 1962, 1. März: Eugen Reintjes (* 29. Februar 1884 in Emmerich am Rhein, † 13. April 1966), Fabrikant, Förderung des Sports und der Gesundheit
- 1968, 21. September Carl von Gimborn (* 17. Juni 1885, † 3. Januar 1974), Fabrikant, Verdienste um die Stadt und ihre Wirtschaft sowie Unterstützung karitativer und kirchlicher Einrichtungen
- 2007, 11. Dezember Wilhelm Pieper (* 16. Januar 1918, † 27. Dezember 2007), Postbeamter, Bürgermeister und Landtagsabgeordneter, besondere Verdienste um den Bau der Rheinbrücke, der Bäder, des Stadions und des Stadttheaters
[Bearbeiten] Ehrenbürger der Gemeinde Elten
- Eduard Zeck (* 4. September 1862; † 5. August 1940), wurde 1930 Ehrenbürger, er war der 41 Jahre Bürgermeister des Amtes Elten
- Johann Roelevink (* 9. März 1853; † 11. März 1938), wurde 1931 Ehrenbürger, Postsekretär a.D., Beigeordneter, kommissarischer Bürgermeister und Rendant
- Maximilian Freiherr Lochner von Hüttenbach (* 16. September 1859; † 30. Juni 1942), wurde 1932 Ehrenbürger, war Land- und Forstwirt
Ehrenbürger aus den Ortsteilen Borghees, Hüthum, Klein-Netterden, Dornick, Praest und Vrasselt sind nicht bekannt.[29]
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Heinrich Himmel (* vor 1516; † nach 1529), deutscher lutherischer Theologe und Reformator
- Albrecht Wolters (* 25. August 1822; † 29. März 1878 in Halle (Saale)), deutscher evangelisch-unierter Theologe
- Ehrenfried Leichel (* 18. Januar 1828; † 16. November 1905 in Arnheim), deutsch-niederländischer Orgelbauer
- Anton de Waal (* 5. Mai 1837; † 23. Februar 1917 in Rom), deutscher katholischer Priester, Prälat, Historiker und Buchautor
- Bernhard Herschel (* 23. Dezember 1837; † 20. Oktober 1905 in Mannheim), Mannheimer Stadtrat und Kaufmann
- Friedrich Wilhelm Franz Nippold (* 15. September 1838; † 3. August 1918 in Oberursel), deutscher protestantischer Theologe
- Ernst Heinrich Göring (* 31. Oktober 1839; † 7. Dezember 1913 in München), deutscher Jurist und Vater des nationalsozialistischen Politikers Hermann Göring
- Ernst Becker (* 11. August 1843; † 6. August 1912 in Freiburg im Breisgau), deutscher Astronom
- Christian Havestadt, (* 24. Juli 1852; † 29. Dezember 1908 in Berlin), Architekt und Königlicher Baurat
- Felix Lensing (* 30. September 1859; † 11. Januar 1924), Landwirt und deutscher Politiker
- Karl Budding (* 17. Dezember 1870; † 1942 oder 1945), deutscher Verwaltungsjurist
- Ernst Diehl (* 9. Juni 1874; † 2. Februar 1947 in München), deutscher klassischer Philologe und Epigraphiker
- Eugen Reintjes (* 29. Februar 1884; † 13. April 1966 in Hameln), niederländischer Fabrikant, Förderer des Sports
- Karl Scheele (* 20. Mai 1884; † 13. August 1966), deutscher Chirurg
- Eduard Künneke (* 27. Januar 1885; † 27. Oktober 1953 in Berlin), deutscher Operettenkomponist
- Heinrich Weinstock (* 30. Januar 1889; † 8. März 1960 in Bad Homburg vor der Höhe), deutscher Philosoph und Pädagoge
- Gregor Schwake OSB (* 15. April 1892; † 13. Juni 1967 in Billerbeck), deutscher Kirchenmusiker, Komponist und Dichter, Häftling im KZ Dachau
- Johannes Derksen (* 25. Oktober 1898; † 6. Oktober 1973), deutscher katholischer Priester und Schriftsteller
- Werner Müller (* 22. Mai 1907; † 8. März 1990 in Bad Urach), deutscher Ethnologe
- Kurt Kranz (* 3. Mai 1910; † August 1997 in Hamburg), deutscher Maler, Grafiker, Photograph und Hochschullehrer
- Gottfried Wolters (* 8. April 1910; † 25. Juni 1989 in Hamburg), deutscher Chorleiter und Komponist
- Ernst van Aaken (* 16. Mai 1910; † 2. April 1984 in Schwalmtal-Waldniel), deutscher Sportmediziner und Trainer
- Johannes Bours (* 21. März 1913; † 1. Februar 1988 in Coesfeld), deutscher römisch-katholischer Theologe und Schriftsteller
- Wilhelm Pieper (* 16. Januar 1918; † 27. Dezember 2007), deutscher Kommunal- und Landespolitiker
- Hans Pickers (* 12. August 1924; † 10. November 2005), deutscher Kommunalpolitiker und ehrenamtlicher Landrat
- Albrecht Beckel (* 3. Februar 1925; † 20. Januar 1993 in Münster), deutscher Jurist und Politiker
- Karl van Hall (* 28. Dezember 1926), deutscher Politiker
- Margarete Verstegen (* 12. Juni 1929; † 4. Oktober 2008), deutsche Politikerin
- Hein Driessen (* 2. Oktober 1932), deutscher Maler
- Kurt van Haaren (* 19. Juli 1938; † 13. Juli 2005 in Delmenhorst), deutscher Gewerkschaftsvorsitzender
- Norbert Giltjes (* 7. Mai 1942; † 15. Februar 1998), deutscher Politiker
- Karl Noltze (* 4. April 1944), deutscher Politiker, Präsident der Landesdirektion
- Angelika Köster-Loßack (* 17. März 1947), deutsche Politikerin
- Rainer Bonhof (* 29. März 1952), niederländisch-deutscher Fußball-Nationalspieler (Weltmeister 1974) und Trainer
- Heinz Gröning (* 18. November 1965), deutscher Kabarettist und Musiker („Der unglaubliche Heinz“)
- Markus Giltjes (* 26. Oktober 1966), deutscher Maler, Musiker und Medienkünstler
- Guido Hüsgen (* 4. Juli 1969), deutscher Sportreporter
- Nico Hülkenberg (* 18. August 1987), Deutscher Formel 1 rennfahrer
[Bearbeiten] Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben
- Alexander Hegius (* um 1433 in Heek bei Ahaus; † 27. Dezember 1498 in Deventer), deutscher Humanist
- Jacob Montanus (* um 1460 in Gernsbach; † um 1534 in Herford), evangelischer Theologe, Humanist und Reformator
- Petrus Medmann (* 11. November 1507 in Köln, † 18. September 1584 in Emden), Theologe und Diplomat der Reformationszeit
- Hermann von Weinsberg (* 3. Januar 1518 in Köln; † 1597 vermutlich in Köln), Ratsherr in Köln
- Werner Techenmacher (auch Teschenmacher, * 13. September 1590 in Elberfeld, † 2. April 1638 in Xanten), Annalist, Humanist und reformierter Theologe
- Jan de Beijer (* 24. September 1703 in Aarau (Schweiz); † 15. Februar 1780 in Emmerich am Rhein), bekannter Zeichner von Stadt- und Dorfansichten und Schlössern
- Felix von Hartmann (* 15. Dezember 1851 in Münster; † 11. November 1919 in Köln), Kardinal
- Josef Hilgers (* 9. September 1858 in Kückhoven; † 25. Januar 1918 im Bonifatiushaus bei Emmerich am Rhein); deutscher theologischer Schriftsteller und Jesuit
- Josef Tillmans (* 4. Juli 1876 in Ramsdorf, heute zu Velen (Westfalen); † 1935), deutscher Lebensmittelchemiker
- Gerhard Storm (* 1. April 1888 in Sonsfeld, † 20. August 1942 im KZ Dachau), Märtyrer der katholischen Kirche
- Adolf von Hatzfeld (* 3. September 1892 in Olpe; † 25. Juli 1957 in Bonn), deutscher expressionistischer Dichter
- Waldemar Kuhn (* 19. Januar 1923 in Westheim bei Haßfurt), deutscher Bildhauer und Künstler
- Eberhard Wassenberg: Embrica, sive urbis Embricensis descriptio libri tres. Apud Tobiam Silberling, Clivis 1667; in der Übersetzung von Rudolf Reis, 2 Teile, Emmericher Geschichtsverein, Emmerich 1983/1984, ISBN 3-923692-04-8 (Teil 1), ISBN 3-923692-05-6 (Teil 2)
- Andreas Dederich: Annalen der Stadt Emmerich. Meist nach archivalischen Quellen. J. L. Romen, Emmerich 1867, PDF-Datei, ca. 30,3 MB (oder auch: Reprint der 2. Auflage, mit Anhang (48 S.), Rheinland-Verlag, Düsseldorf 1971, ISBN 3-7927-0112-X)
- Johannes Derksen: Proot Platt. ein Wörterbuch der Emmericher Mundart. Schleipen, Emmerich 1969
- Cläre Pelzer: Geschichte der Stadt Emmerich im 19. Jahrhundert. Mit einem Abriss der älteren Stadtgeschichte. Stadt Emmerich, Emmerich 1985
- Walter Axmacher, Gerhard Köster: Elten die letzten 100 Jahre. 1897–1997. Emmericher Geschichtsverein, Emmerich 1997, ISBN 3-923692-20-X
- Ulrike Spengler–Reffgen: Emmericher Urkundenbuch. Urkunden 828–1355. Emmericher Geschichtsverein, Emmerich 1999, ISBN 3-923692-25-0
- Herbert Kleipaß: Emmerich am Rhein 1900−2000, ein Rückblick. Emmericher Geschichtsverein, Emmerich 2001, ISBN 3-923692-27-7
- Hubert Keimes, Karl-Heinz Janßen: 500 Jahre Kirche und Dorf Praest. Emmericher Geschichtsverein, Emmerich 2001, ISBN 3-923692-28-5
- Herbert Kleipaß: Emmerich am Rhein. (Bildband), Sutton, Erfurt 2005. ISBN 3-89702-847-6
- Wolfgang Büscher: Deutschland, eine Reise. Rowohlt, Berlin 2005, ISBN 3-87134-529-6 (die Stadt Emmerich markiert den Beginn von Büschers Deutschlandreise)
- ↑ Information und Technik Nordrhein-Westfalen - Amtliche Bevölkerungszahlen (Hilfe dazu)
- ↑ Kommunalprofil für Emmerich am Rhein, Stadt, Langfassung Landesdatenbank NRW, PDF-Datei, ca. 193 kB, S. 3
- ↑ Flächennutzung Emmerich 2005 flaechennutzung.nrw.de
- ↑ Hauptsatzung der Stadt Emmerich am Rhein vom 05.06.2001 §1, PDF-Datei, ca. 120 kB
- ↑ Frank Siegmund: Merowingerzeit am Niederrhein. Rheinische Ausgrabungen Band 34. Rheinland-Verlag, Köln 1998, ISBN 3-7927-1247-4, S. 288–292
- ↑ Samuel Muller, Arie Cornelis Bouman (Hg.): Oorkondenboek van het Sticht Utrecht tot 1301. Band 1, Utrecht 1920, Nr. 59
- ↑ Royal Air Force Bomber Command. Campaign Diary October 1944
- ↑ Jörg Friedrich: Der Brand. Deutschland im Bombenkrieg 1940-1945 List-Verlag, Berlin 2004, ISBN 3-548-60432-3
- ↑ Helmut Schnatz: Die Zerstörung der deutschen Städte und die Opfer. in: Hessische Landeszentrale für politische Bildung: Der Bombenkrieg und seine Opfer, Polis Nr. 39, Frankfurt am Main 2004 S. 44, PDF
- ↑ Stadtinformation - Daten und Fakten Stadt Emmerich
- ↑ Stadtarchiv Emmerich am Rhein. Verwaltungszugehörigkeit
- ↑ a b Wahlergebnisse Kommunalwahl 2009 Kommunales Rechenzentrum Niederrhein
- ↑ Stadtarchiv Emmerich Stand: Juli 2008
- ↑ Hauptsatzung der Stadt Emmerich am Rhein vom 05.06.2001, §2, PDF-Datei, ca. 120 kB
- ↑ Andreas Gebbink: Eimerweisen. Neue Rhein Zeitung, Niederrhein, 1. Juni 2008
- ↑ a b Verkehrsinformation Emmerich Verkehrsinfo NRW
- ↑ Anerkennungstarif zwischen der Verkehrsgemeinschaft Niederrhein (VGN) und den niederländischen Verkehrsgesellschaften Hermes, Novio und Syntus VGN Online, PDF-Datei, ca. 35 kB
- ↑ Bürgerbusverein Emmerich am Rhein
- ↑ http://www.ihk-niederrhein.de/ihk.asp?his=6.343.4919
- ↑ Amtsgericht Emmerich am Rhein. Geschichte.
- ↑ St. Willibrord-Spital Emmerich−Rees. Statistiken und Daten
- ↑ Altenzentrum Willikensoord. Größe und Ausstattung
- ↑ Senioreneinrichtung St. Augustinus. Größe und Ausstattung
- ↑ St.-Martinus-Stift. Pflege
- ↑ Deutsche Post. Filialen und Verkaufspunkte. Emmerich am Rhein
- ↑ Norbert Kohnen: Eine feste Größe auf der Zoll-Karte. In: Neue Rhein Zeitung Emmerich, 12. März 2008
- ↑ Stadt Emmerich am Rhein. Schulen
- ↑ Kommunalprofil für Emmerich am Rhein, Stadt, Langfassung Landesdatenbank NRW, PDF-Datei, ca. 193 kB, S. 12
- ↑ Stadtarchivar Herbert Kleipaß (Stadtarchiv Emmerich am Rhein)
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