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Extraliga (Slowakei)




Slovnaft extraliga
Logo der Slovnaft Extraliga
Verband Slowakischer Eishockeyverband
Erstaustragung 1993/94
Mannschaften 13 Teams
Aktueller Meister HC Košice (2008/09)
Rekordtitelträger HC Slovan Bratislava (7)
Internetseite www.szlh.sk
1. Liga (II)

Die Slovnaft Extraliga ist die höchste Spielklasse im slowakischen Profi-Eishockey, dessen aktueller Titelträger (2008/09) der HC Košice ist.

Die Liga entstand 1993 nach dem Ende der Tschechoslowakei aus der Teilung der tschechoslowakischen Extraliga in eine tschechische und eine slowakische Profiklasse. Von der Saison 1993/94 bis 1997/98 trug die Liga den offiziellen Namen Extraliga, seit 1998 werden zudem verschiedene Sponsorennamen im Titel geführt, so hieß die Spielklasse bis 2001 West Extraliga, weitere Namen waren Boss Extraliga, ST Extraliga und T-Com Extraliga. Seit dem 16. Januar 2007 trägt die Liga den offiziellen Namen Slovnaft Extraliga.

Die slowakische Extraliga gilt als die ärmste unter Europas Top-7-Ligen. In der neuen Champions Hockey League soll sie deshalb, obwohl im bisherigen Europacup sportlich erfolgreich, nur noch als Nummer Sieben eingestuft werden und damit keinen festen Startplatz haben. Die Budgets und Löhne entsprechen etwa der Schweizer Nationalliga B, wobei die Unterschiede zwischen den Top-Teams wie HC Slovan Bratislava und den hinteren Teams groß sind. Die besten Talente verlassen das Land früh, vor allem ins Nachbarland Tschechien oder nach Nordamerika. Da die slowakische Extraliga finanziell den anderen Top-Ligen Europas nicht ebenbürtig ist und das Geld noch nicht eine so dominante Rolle einnimmt, können sich die Klubs umso mehr auf das Sportliche und die Nachwuchsförderung konzentrieren. 2001 wurde die Liga auf zehn Mannschaften aufgestockt. Diese Anzahl wurde bis 2007 beibehalten, nur der Auf- und Abstiegsmodus wurde mehrfach geändert. Erst zur Saison 2007/08 hin wurde eine größere Änderung eingeführt: Die U20-Nationalmannschaft nahm an der Extraliga teil und ist mit dem Aufsteiger Kežmarok Teil einer Ligaerweiterung auf 12 Mannschaften.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Austragungsform

In der regulären Saison treten die zwölf teilnehmenden Mannschaften in 54 Spielen gegeneinander an, die Plätze 1 bis 8 spielen nach der regulären Saison in Play-Offs den slowakischen Meister aus.

[Bearbeiten] Saison 2009/10

Zur Saison 2007/08 wurde die Extraliga um zwei Teilnehmer aufgestockt, so dass kein Verein absteigen musste. Neu in der Liga war neben dem Meister der 1.Liga, dem MHK SkiPark Kežmarok, die slowakische U20-Nationalmannschaft, die sich innerhalb des Ligenspielbetriebs auf die Eishockey-Weltmeisterschaft 2008 vorbereiten soll. Der Mannschaft aus Kežmarok, dem MHK SkiPark Kežmarok, wurde der Aufstieg erst gewährt, als dieser eine Juniorenlizenz vom HK Spišská Nová Ves der Nachbarstadt Spišská Nová Ves erwarb.[1] 2009 stieg der HK Spišská Nová Ves in die Extraliga auf, während das Team aus Kežmarok nach zwei Jahren in der ersten in die zweite Spielklasse absteigen musste.

[Bearbeiten] Teilnehmer

[Bearbeiten] Meister

  • 1994: HC Dukla Trenčín
  • 1995: HC Košice
  • 1996: HC Košice
  • 1997: HC Dukla Trenčín
  • 1998: HC Slovan Bratislava
  • 1999: HC Košice
  • 2000: HC Slovan Bratislava
  • 2001: HKm Zvolen
  • 2002: HC Slovan Bratislava
  • 2003: HC Slovan Bratislava
  • 2004: HC Dukla Trenčín
  • 2005: HC Slovan Bratislava
  • 2006: MsHK Žilina
  • 2007: HC Slovan Bratislava
  • 2008: HC Slovan Bratislava
  • 2009: HC Košice

Siehe auch: Slowakischer Meister (Eishockey)

[Bearbeiten] Top-Torschützen seit 1993

Ľubomír Kolník, Bester Torjäger 2005/06

[Bearbeiten] All-Star-Team seit 1998

Seit der Saison 1997/98 wird nach Saisonende ein All-Star-Team der Liga gewählt.

[Bearbeiten] Zlatý puk

Seit 1998 wird am Saisonende der Goldene Puck (slowakisch: zlatý puk) verliehen.

Jahr Spieler des Jahres Bester Torhüter Bester Verteidiger Bester Stürmer Trainer des Jahres
1998Peter BondraMiroslav ŠimonovičRóbert PukalovičZdeno CígerErnest Bokroš
1999Pavol DemitraPavol RybárĽubomír VišňovskýZdeno CígerJán Filc
2000Miroslav ŠatanPavol RybárĽubomír VišňovskýMiroslav ŠatanJán Filc
2001Miroslav ŠatanPavol RybárĽubomír VišňovskýRichard ŠechnýJúlius Šupler
2002Peter BondraJán LašákĽubomír VišňovskýŽigmund PálffyJán Filc
2003Peter BondraJán LašákĽubomír VišňovskýŽigmund PálffyFrantišek Hossa
2004Miroslav ŠatanJán LašákZdeno CháraMichal HandzušDušan Gregor
2005Ľubomír VišňovskýJán LašákĽubomír VišňovskýMarián HossaMiloš Říha
2006Marián HossaKarol KrižanZdeno CháraMarián HossaJán Štrbák
2007Marián HossaPeter BudajĽubomír VišňovskýMarián HossaPeter Oremus
2008Marián HossaPeter BudajĽubomír VišňovskýMarián Hossa Zdeno Cíger
2009Žigmund Pálffy Imrich PetríkJán TabačekŽigmund PálffyAnton Tomko
2010

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. www.hockeyarchives.info (fr.)

Wissen im Web, 2010.
Linkempfehlungen:
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Dictionary of Meaning
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