Gardaseeberge
Die Gardaseeberge sind ein weitläufiger Gebirgszug der Südlichen Kalkalpen in Norditalien.
[Bearbeiten] Umgrenzung und Landschaft
Die Gardaseeberge werden im Süden durch die Po-Ebene und im Norden durch die Brenta, im Osten durch das Etschtal und im Westen durch das Valli Giudicarie begrenzt.
Die genaue Abgrenzung nach der Alpenvereinseinteilung der Ostalpen lautet:
Iseosee – Col di San Zeno – Val Trompia – Passo di Manivia – Bagolino – Storo – Tione – Vezzano – Trient – Etschtal – Verona – Brescia – Iseosee.
Der höchste Gipfel ist der Monte Cadria mit 2.254 m s.l.m..
Das Klima der Gardaseeberge ist durch die südliche Lage und den Einfluss des Mittelmeers sehr mild. Im Sarchetal und am Ufer des Gardasees fällt selten Schnee und im Frühjahr und Herbst werden oft Temperaturen zwischen 15-20 Grad gemessen. Die Gardaseeberge bieten keine Vergletscherungen und auch keine Skigebiete auf. Alpinistisches Zentrum der Gardaseeberge ist die Stadt Arco. In der Umgebung von Arco befinden sich unzählige Sportklettergebiete.
Der Gardasee und seine umliegenden Berge sind ein beliebtes Ziel für Wassersportler, Mountainbiker, Wanderer und Kletterer.
Am Westufer des Gardasees erstreckt sich der Naturpark Parco Alto Garda Bresciano.
Das Sarchetal mit dem Vendresi Steilabbruch
Blick von Nago-Torbole gen Süden. Am linken Seeufer die Flanken des Monte Altissimo, rechts das Massiv mit dem Monte Tremalzo.
- Kompass Karte (1:50000), Alpi di Ledro, Valli Giudicarie, Innsbruck 2003, ISBN 978-3854915607
- Eugen E. Hülser, Hülsers Klettersteigführer Gardasee, Bruckmann, München, ISBN 3-7654-3940-1
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