Příbram
Ansicht der Altstadt Příbrams
Příbram (deutsch: Pibrans) ist eine Stadt in der Mittelböhmischen Region, etwa 60 km südwestlich von Prag mit 35.963 Einwohnern.
Die Stadt ist ein wichtiges Zentrum des Bleierzbergbaus und der Bleiverhüttung. Im Stadtteil Březové Hory (Birkenberg) befindet sich das größte Bergbaumuseum in Tschechien.
Unweit von Příbram liegt der Wallfahrtsort Kloster Svatá Hora (Heiliger Berg). Dort befindet sich seit dem 13. Jahrhundert eine Marienkapelle, welche 1348 das bis heute verehrte Marienbildnis des Prager Erzbischofs Ernst von Pardubitz erhielt. Seit 1861 betreuten Redemptoristen die Wallfahrt, nachdem zuvor Jesuiten und Prager Priester für die Seelsorge zuständig waren. Am 13. April 1950 wurde das Kloster aufgelöst und erst 40 Jahre später, am 1. März 1990 wiedereröffnet.
Nach der Fusion des FC Příbram und FK Dukla Prag entstand 1996 der in Příbram ansässige Fussballclub FK Marila Příbram. Er erreichte in der Saison 2001/02 die Teilnahme am UEFA-Cup.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Jaroslav Durych, tschechischer Prosaist, Dichter, Dramatiker, Publizist, römisch-katholischer Theologe und Militärarzt
- František Gellner, tschechischer Dichter, Anarchist, Prosaist, Maler und Karikaturist
- Karel Leopold Klaudy, tschechischer Rechtsanwalt und Politiker
- Jiří Majer, Begründer des Bergbaumuseums
- Josef Porkert, Hersteller von Klavierrahmen
- Franz Xaver Zippe, böhmischer Naturwissenschaftler und Techniker
- Adina Mandlová, tschechische Schauspielerin der 1930er und 1940er Jahre
- Balbín, Bohuslav: Diva S. Monti – Heiliger Berg bei Příbram
- Murchie, Alison & Geoff Howard: The Rough Guide to the Czech & Slovak Republics. ed. 6, Mark Ellingham. New York: Rough Guides, 2002. ISBN 1858289041
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