Die Schlacht bei Kissingen fand während des Deutschen Krieges am 10. Juli 1866 zwischen Preußen und Teilen der deutschen Bundesarmee, hier vertreten durch bayerische Truppen, statt.
Die preußische Mainarmee unter dem Kommando des Generals Vogel von Falckenstein, mit den Generalen Manteuffel, Göben und Beyer, zählte etwa 54.000 Mann und 96 Geschütze. Den Kern bildete das VII. Korps aus Westfalen.
Die Staaten des Deutschen Bundes konnten sich während des gesamten Kriegsverlaufs nicht auf eine einheitliche Kriegführung mit gemeinsamem Schlachtplan einigen. Ihre Armeen wurden deshalb einzeln von Preußen geschlagen, so auch hier die Bayern in Kissingen.
Rüstow, Wilhelm: Strategie und Taktik der neuesten Zeit (Band 1), Zürich 1872.
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Heinz Helmert; Hans-Jürgen Usczeck: Preussisch-deutsche Kriege von 1864 bis 1871 – Militärischer Verlauf, 6. überarbeitete Auflage, Militärverlag der deutschen demokratischen Republik, Berlin 1988, ISBN 3-327-00222-3