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Taizz




Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Das gleichnamige Gouvernement beschreibt der Artikel Ta'izz (Gouvernement).
Datei:Taizz.jpg
Taizz mit der Aschrafiyya-Moschee

Taizz (arabischتعزّTaʿizz; manchmal im Deutschen auch als Tais wiedergegeben) ist eine Stadt im Jemen mit 615.467 Einwohnern (Stand 1. Januar 2005). Taizz liegt im gleichnamigen Gouvernement, dessen Hauptstadt sie ist.

[Bearbeiten] Geografie

Sie liegt im Bergland vom Jemen in einer Höhe von 1.370 Meter zwischen Aden und Sanaa, hat aber auch Verbindungen zu den Häfen am Roten Meer, al-Hudaida und Mokka.

[Bearbeiten] Geschichte

Unter den Ayyubiden und den Rasuliden war Taizz eine der Hauptstädte im Jemen. Dies führte zu einer starken Bautätigkeit. So wurde unter den Rasuliden die Aschrafiyya-Moschee errichtet. Ibn Battuta berichtet im 14. Jahrhundert von einer blühenden Stadt.

Im 16. Jahrhundert wurde die Stadt mehrmals von den Osmanen besetzt. Zu dieser Zeit soll es auch eine wichtige islamische Bildungsstätte in der Stadt gegeben haben. Unter Ahmad ibn Yahya (1948-1962) wurde die Stadt letztmalig Residenz und Hauptstadt im Nordjemen.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Sie ist das Zentrum des Kaffeeanbaus im Land. Außerdem besteht eine Textilindustrie, Gerbereien und eine Schmuckindustrie.

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Wissen im Web, 2010.
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